Orthopädiezentrum Wels Dr. Christoph Charwat-Pessler
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ANGEBOTENE THERAPIEN

Orthopädiezentrum Wels
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Behandlungsmöglichkeiten

Orthopädiezentrum Wels

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Nach erfolgtem ärztlichen Gespräch (Anamnese) und klinischer Untersuchung (Status) wird für Sie die optimale Therapie gewählt.

Akupunktur

Akupunktur ist ein Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin, bei dem feine Nadeln an spezifische Punkte des Körpers gesetzt werden, um den Energiefluss (Qi) zu harmonisieren und Selbstheilungsprozesse zu fördern. Sie wird zur Behandlung von Schmerzen, muskulären Verspannungen, Stress und funktionellen Beschwerden eingesetzt. Seit 1986 ist die Akupunktur durch den obersten Sanitätsrat als wissenschaftliche Heilmethode für Erkrankungen der Wirbelsäule, des Bewegungsapparates und zur Schmerztherapie anerkannt. Aufgrund der Tatsache, dass ich Inhaber des ÖÄK Diploms für Akupunktur bin, kann ich Ihnen (falls notwendig) auch Akupunktur zur Therapie Ihrer Beschwerden anbieten und dies in der Mehrzahl der Fälle mit ihrer Sozialversicherung abrechnen.

Hyaluronsäuretherapie

Hyaluronsäure ist ein wesentlicher Bestandteil des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit. Es hat wasserbindende Kapazität, hohe Elastizität und ist für die gelartige Konsistenz der Gelenkflüssigkeit mitverantwortlich. Die Therapie mit Hyaluron sorgt im Gelenk für Schmierung, Stoßdämpfung und eine bessere Gleitfähigkeit der Gelenkflächen. Bei einer Behandlung wird Hyaluronsäure mittels Infiltration direkt in das betroffene Gelenk (z. B. Knie, Hüfte oder Schulter) eingebracht. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die entzündliche Hintergrundaktivität zur dämpfen. Je nach Präparat erfolgt die Therapie als Einzelinjektion oder als Serie über mehrere Wochen.

Infiltrationen

Intraartikuläre Infiltrationen sind medizinische Behandlungen, bei denen Wirkstoffe direkt in ein Gelenk injiziert werden, um Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Beweglichkeit wieder zu verbessern. Sie werden häufig bei Arthrose, Gelenkentzündungen oder nach Verletzungen eingesetzt. Je nach Beschwerdebild können verschiedene Substanzen verwendet werden, zum Beispiel Kortisonpräparate zur Entzündungshemmung, Eigenbluttherapie (PRP), Hyaluronsäure zur Verbesserung der Gelenkschmierung, Lokalanästhetika zur kurzfristigen Schmerzlinderung, oder naturheilkundliche Präparate z.B. bei chronifizierten Schmerzzuständen. Der Eingriff erfolgt unter sterilen Bedingungen, manchmal auch unter Zuhilfenahme von Ultraschall, Röntgen oder CT. Intraartikuläre Infiltrationen sind in der Regel gut verträglich und können teilweise auch eine langfristige Symptomverbesserung bewirken.

Eigenbluttherapie/PRP/ACP (Plättchenreiches Plasma, platelet rich plasma, autologes conditioniertes Plasma)

PRP/ACP ist ein Produkt, das aus ihrem eigenen Blut gewonnen wird. Dadurch ist es sehr sicher und ohne Allergierisiko. Es wird Ihnen zuerst Blut abgenommen und danach über ein spezielles Aufbereitungsverfahren eine hohe Konzentration aus Blutplättchen gelöst im Plasma gewonnen und ihnen ins verletzte/überlastete Gewebe infiltriert. Es kommt so zur Beschleunigung der Reparatur- und Regenerationsprozesse im Gewebe durch die in den Thrombocyten (=Blutplättchen) enthaltenen Wachstumsfaktoren kommen. Es handelt sich hierbei um eine cortisonfreie Möglichkeit entzündliche Aktivität im Körper zu reduzieren. Zum Einsatz kommt es in meiner Praxis bei leichten bis mittelschweren Knorpelschäden, Sehnenansatzbeschwerden, sowie Verletzungen von Muskeln bzw. Bändern.

Stosswellentherapie / ESWT

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem hochenergetische, gepulste Schallwellen von außen auf schmerzhafte übertragen werden. Mechanische Druckimpulse regen den Stoffwechsel und die Durchblutung an, fördern Heilungsprozesse und beeinflussen Schmerzrezeptoren. In meistens 3-5 Sitzungen im Abstand von 1-2 Wochen wird diese Therapie durchlaufen. Häufige Anwendungsgebiete sind:

Kalkschulter (Tendinitis calcarea)

Plantarfasziitis/Fersensporn

Tennis-/Golferellenbogen

Patellaspitzensyndrom

Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)

Allgemeine Sehnenansatzbeschwerden

Manuelle Medizin

Die Manuelle Medizin ist ein ärztliches Behandlungsverfahren, das sich mit der Diagnose und Therapie von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates beschäftigt – insbesondere von Gelenken, Muskeln und Bindegewebe.

Ärzte der Manuellen Medizin nutzen Techniken wie Mobilisation, Weichteiltechniken und in bestimmten Fällen manipulative Impulse, um blockierte oder schmerzhafte Strukturen gezielt zu behandeln. Die Therapie ist schonend, individuell angepasst und berücksichtigt immer auch medizinische Befunde sowie mögliche Risikofaktoren. Ziel ist es, natürliche Bewegungsabläufe wiederherzustellen.

Einlagentherapie / Verordnung von orthopädischen Schuhen

Orthopädische Einlagen sind individuell von einem Orthopädietechniker angepasste Hilfsmittel, die in Schuhen getragen werden, um Fußdeformitäten zu stützen, zu korrigieren, weichzulegen oder zu stimulieren. Fehlbelastungen können ausgeglichen werden und Beschwerden im Bewegungsapparat reduziert werden. Sie bestehen meist aus Kork, Leder oder thermoplastischen Kunststoffen bzw. aus einer Kombination der eben Genannten. Einlagen wirken am besten in Kombination mit gezielten Fuß- und Beinmuskulaturtrainings im Rahmen einer physikalischen Therapie.

Orthopädische Maßschuhe sollen die Mobilität bei mäßigen bis schweren Schädigungen an Gelenken, Knochen, Bändern oder Muskeln des Fußes bzw. Sprunggelenks wiederherstellen. Sie sind notwendig, wenn einfachere Maßnahmen (wie z.B. orthopädische Einlagen) nicht mehr greifen. Auch bei stark eingeschränkter Mobilität oder rollstuhlpflichtigen Menschen kann eine orthopädische Schuhversorgung notwendig sein, z.B. zur Verbesserung des Transfers vom Rollstuhl, Sessel oder Bett heraus, zur Kontrakturprophylaxe oder zur weitestgehenden Verlangsamung der Progredienz einer Fehlstellung. Ein orthopädischer Maßschuh wird heute in sehr ansprechendem Aussehen und Design gefertigt und entspricht nicht mehr dem Bild von vor 25-30 Jahren, das vielleicht Manche noch im Kopf haben.

Es besteht in meiner Ordination eine gute Zusammenarbeit mit den lokalen Orthopädietechnikern, um eine optimale Versorgung für meine Patienten zu gewährleisten.

Versorgung mit Miedern und Schienen (Orthesen)

Mieder, Bandagen, oder Stützkorsetts sind Hilfsmittel, die vor allem den Rumpf (Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, seltener Halswirbelsäule) stabilisieren oder entlasten.

Orthesen sind technisch aufwendigere, meist fester konstruierte Hilfsmittel, die Gelenke oder Körperregionen führen, stabilisieren, mobilisieren oder immobilisieren bzw. korrigieren können.

Sowohl Mieder als auch Orthesen können bei frischeren Verletzungen oder nach Operation kurzfristig zum Einsatz kommen.

In diesem Zusammenhang besteht eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Bandagisten in der unmittelbaren Umgebung. Dadurch kann für die Patientinnen und Patienten eine zeitsparende und effiziente therapeutische Unterstützung gewährleistet werden.

Extensionsbehandlung

Die Extensionstherapie (auch Traktionstherapie) ist ein physiotherapeutisches Verfahren, bei dem bestimmte Körperabschnitte – meist die Wirbelsäule oder große Gelenke – durch gezielten Zug entlastet, gedehnt oder mobilisiert werden. Sie dient z.B. zur Druckentlastung der Bandscheiben, Reduktion der Muskelanspannung und Schmerzlinderung.

Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie ist ein physikalisches Behandlungsverfahren, das therapeutischen Ultraschall zur Linderung von Schmerzen und zur Förderung von Heilungsprozessen einsetzt. Dabei werden hochfrequente Schallwellen über einen Schallkopf in das Gewebe geleitet. Diese Wellen erzeugen eine Art Druck wie bei einer Massage, sowie Tiefenwärme, die die Durchblutung verbessern kann und den Stoffwechsel anregt und muskuläre Verspannungen lösen kann. Eingesetzt wird die Ultraschalltherapie häufig bei Muskelfaserrissen, Überlastungen von Sehnen, Narbenproblemen oder chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat.

Flächenlasertherapie

Die Flächenlasertherapie ist ebenfalls ein physikalisches Verfahren, bei dem großflächig wirkender, niedrig dosierter Laserlichtstrahl auf das betroffene Gewebe angewendet wird. Im Gegensatz zu punktuellen Lasern behandelt der Flächenlaser größere Areale gleichzeitig, was besonders bei muskulären Beschwerden oder ausgedehnten Entzündungs- und Schmerzbereichen vorteilhaft ist. Der Laser dringt mehrere Millimeter tief in die Haut ein und kann dort Durchblutung und Zellstoffwechsel anregen, Entzündungen dämpfen sowie Schmerzreize modulieren. Eingesetzt wird die Therapie häufig bei Sehnenreizungen, Muskelschmerzen, Triggerpunkten, Schmerzen aufgrund von Arthrose, Verletzungen des Weichteilgewebes oder chronischen Schmerzsyndromen. Die Behandlung ist schmerzfrei, schonend und gut verträglich. Sie eignet sich besonders zur Unterstützung von Heilungsprozessen und wird oft als Ergänzung zu Physiotherapie oder anderen konservativen Maßnahmen genutzt.

Medikamentenverordnung

Durch meine Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, durch meine laufende Ausbildung in der speziellen Schmerztherapie und durch die Anbindung ans E-card System kann ich für meine Patienten sehr effizient eine adäquate Schmerztherapie via Medikamentenverordnung veranlassen. Das Ausdrucken eines Rezepts ist dadurch z.B. nicht mehr zwingend erforderlich.

Ärztliche Atteste

Ein Attest ist eine schriftliche Beschreibung, in der ein Arzt medizinisch relevante Fakten darlegt. Es dient als offizieller Nachweis über Gesundheitszustand, Erkrankungen, Verletzungen, Arbeits- oder Schulunfähigkeit oder andere medizinische Einschätzungen. Dies wird in meiner Praxis angeboten.

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